Hunde und Personalsuche ...
... und was man sich darunter vorstellen darf.
Hunde sind unglaublich empathische Wesen. Sie brauchen keine Worte, um zu verstehen, wie wir uns fühlen. Sie sind einfach da, präsent und bereit zuzuhören, mit den Ohren und ihrer Nase.
Diese Authentizität führt uns immer wieder vor Augen, wie wichtig es ist, wirklich zuzuhören – nicht nur zu hören. Wenn wir mit Bewerbern sprechen, wissen wir, dass es nicht genügt, einfach nur Fragen zu stellen.
Es ist entscheidend zu verstehen, was hinter den Antworten steckt – was die Bewerber wollen, was sie zu geben bereit sind und und was sie antreibt.
Wir können objektive Kriterien bewerten und verlassen uns bei der subjektiven Eintschätzung auf unsere Erfahrung. Je mehr davon vorhanden ist, umso öfter hat man den "Richtigen Riecher" bei der Personalsuche.
Mit einer Hundenase können wir aber nicht mithalten. Deshalb machen wir uns beim Auswahlverfahren von geeigenten Kanditaten, diese besonderen Fähigkeiten von Hunden, zu nutze.

Es ist nicht nur die Nase.
Es sind die Fähigkeiten eines Hundes insgesamt.
Es ist erwiesen, dass Hunde über einen derart ausgeprägten Geruchssinn verfügen, dass sie in der Lage sind, in Bezug auf uns Menschen, feinste Gefühlsregungen und Emotionen zu erfassen.
Dies hängt unter anderem mit einer wechselnden Hormonausschüttung des Menschen, jeweils in verschiedenen Lebenssituationen, zusammen. Hunde können daraus Gemütszustände ablesen.
Aber Hunde können noch weit mehr. Sie sind in der Lage die Absichten eines Menschen zu erkennen sowie in ihrer Wahrnehmung auch Personen in Bezug auf Ihre Charaktereigenschaften einschätzen.
Völlig entspannt.
Ablauf eines Bewerbungsgespräches.
Bewerbungsgespräche bei uns erfolgten nach einfachen klassischen Strukturen, in der sich alle BewerberInnen sofort wiederfinden und wohlfühlen werden.
Nach der gegenseitigen Vorstellung und anschließender Präsentation des künftigen Aufgabenbereiches starten wir eine entspannte wechselseitige Fragerunde.
Unsere vierbeinige Unterstützung ist dabei kaum wahrzunehmen. Für uns ist das Verhalten der Hunde vor, während und nach dem Gespräch von Relevanz.
Mit den objektiven Gegebenheiten, den subjektiven Eindrücken und dem Verhalten des Hundes, während des Gesprächs, erhalten wir das gewünschte Gesamtbild.
Auch wird der Hund niemals die Personalentscheidung treffen, vielmehr soll er die Entscheidung bestätigen, oder diese gegebenfalls nochmals zu hinterfragen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gerne beantworten wir Ihnen die am häufigsten gestellten Fragen, um Ihnen ein besseres Verständnis, für den Einsatz von Hunden in der Personalvermittlung, darzulegen.
Sind Hunde nicht parteiisch?
Wie auf unserer Seite schon erwähnt kennt dies fast jeder Hundebesitzer, dass der eigene Hund bestimmten Personen gegenüber misstrauisch reagiert. Berechtigterweise stellt sich die Frage, ob der Hund nicht vielleicht so reagiert, weil der Halter selbst der Person gegenüber skeptisch ist sich das auf den Hund überträgt.
In manchen Fällen wird dies durchaus so sein. Bei einem Vorstellungsgespräch, dass an einem neutralen Ort für den Hund stattfindet ist es aber ausgeschlossen, dass der Hund beeinflusst wird. Dem Hund wird die Möglichkeit gegeben sich völlig frei uns instinktiv zu Verhalten.
Kann das jeder Hund?
Grundsätzlich, ja natürlich. Dies sind dem Hund angeborene Urinstinkte von dehnen er tagtäglich Gebrauch macht. Trotzdem ist nicht jeder Hund dafür geeignet. Auch wenn mancher Hundetrainer oder Trainerin das anders sehen mögen, ist ein zu gut erzogener Hund ist nur bedingt oder gar nicht geeignet.
Wir möchten hier keine Debatte über Hunde-Etikette oder Hunde-Erziehung vom Zaun brechen, doch welches in der Hundeerziehung als unerwünschtes Verhalten gilt, wie zum Beispiel, dass sich der Hund ohne Kommando aus dem Platz erhebt, oder vielleicht auch zu einer Person hingeht und an dieser riecht, ist bei uns durchaus gewollt.
Wir brauchen selbständige Hunde, natürlich mit einwandfreiem Grundgehorsam, aber trotzdem soweit, dass wenn ihnen etwas sonderbar vorkommt, sie die Prioritäten nicht auf das erteilte Kommando legen, sondern auf dass, was es ihrer Meinung nach gerade abzuklären gilt.
Kann ich Hunde darauf trainieren?
Ich kann Hunde natürlich auf bestimmte Dinge trainieren. Es gibt Hunde, die Suchtmittel, Medikamente oder Krankheiten wie Diabetes, Epilepsie oder sogar Krebs mit Ihrer Nase erkennen können. Hunde können Angst riechen und noch einiges mehr. Vieles davon hängst eben mit dem Körpergeruch des Menschen zusammen.
In unterschiedlichen Lebenssituationen schüttet der Mensch unterschiedle Mengen an verschieden Hormonen aus, Hunde sind in der Lage diese zu riechen und entsprechend darauf reagieren. Hunde können es schneller riechen, als das die Auswirkung der Hormonausschüttung in unserem Bewusstsein angekommen ist.
Für die Zwecke, wie wir Hunde einsetzen kann man sie aber nicht trainieren. Wir beobachten den Hund lediglich und interpretieren sein verhalten. Wir wollen den Hund in kleinster Weise beeinflussen, im Gegenteil, für uns ist sein instinktives Verhalten von Bedeutung.
Was ist wenn jemand allergisch auf Hunde ist oder Angst hat?
Für Bewerber/innen mit Hundehaarallergie haben wir spezielle Allergiker-Hunde. Wenn jemand Angst vor Hunden hat, dann wird der Hund nicht dabei sein.
Trifft der Hund die Entscheidung?
Das ist mit einem klaren Nein zu beantworten. Der Hund wird keine Personalentscheidung treffen, ob ein Bewerber oder eine Bewerberin für die Stelle in Frage kommt. Der Hund dient vielmehr dazu, die eigene subjektive Meinung zu bestätigen und im Zweifelsfall Gegebenheiten nochmals genauer zu Hinterfragen.
Für jene, die sich näher mit dieser spannenden Thematik befassen möchten.
Eine kurze Auswahl relevanter Studiennachweise:
2021, Universität Göttingen, Marx-Plank Institut in Jena
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen und vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte Jena haben verglichen, wie Hunde auf absichtliches und unabsichtliches Verhalten von Menschen reagieren. Sie fanden heraus, dass Hunde deutlich zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Verhalten unterscheiden. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Scientific Reports erschienen.
2023, Universität Budapest
Veröffentlicht in der Fachzeitschrift Animal Behaviour, Die Erkenntnisse aus dieser Studie deutet darauf hin, dass die Fähigkeit von Hunden, menschliche Emotionen zu erkennen und darauf zu reagieren, möglicherweise angeboren ist.
2024, Universität Wien
Die Studie unterstützt die bislang gewonnen Erkenntnisse und liefert weiter Beweise für das empathische Verhalten von Hunden gegenüber Ihren Besitzern, aber auch Fremden.
2025, University of Massachusetts Chan Medical School
Die Ergebnisse der Studie belegen vorangegangene Studien der Universität Osaka, dass alles darauf hindeutend, dass Hunde nicht nur Emotionen wahrnehmen, sondern auch bewusst zwischen wohlwollendem und unfreundlichem Verhalten unterscheiden. Dabei bewerten sie jede Person individuell.
2025, Anthrozoös, Brisbane Australien
Eine multidisziplinäre Fachzeitschrift über die Interaktionen zwischen Menschen und anderen Tieren. Die menschliche Wahrnehmung von Hundeemotionen wird von äußeren Faktoren beeinflusst. Deshalb schätzen wir Emotionen von Hunden oftmals völlig falsch ein.
